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Haiti wurde Jahrzehnte
von der Weltöffentlichkeit vergessen

Nur eine Flugstunde von den USA entfernt liegt eine karabische Insel (die sich Haiti mit dem Nachbarstaat “Dominikanische Republik teilt), direkt zwischen Kuba und Jamaika.
Ab dem Januar 2010 rückte diese Insel ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Ein Erdbeben vernichte fast 80% aller Häuser und Einrichtungen in der Hauptstadt. Die Menschen leben größtenteils auf der Strasse und viele deutsche Helfer stellen einen Vergleich mit dem Ende des 2.Weltkrieges an, in dem viele große europäische Städte (insbesondere Berlin) ebenfalls zu großen Teilen zertrümmert waren.

Haiti half Deutschland (1945)

Im Jahr 1945 gehörte Haiti noch zu den reichen Ländern dieser Erde. Das Land hatte Zuckerrohrplantagen, Kaffee und Kakao. Damals schickten die Haitianer ein Schiff, vollgepackt mit Zucker, Kaffee, Kakao, Bohnen und vielen Köstlichkeiten nach Hamburg.
Der haitianische Präsident sagte dazu: “Wir haben den Deutschen (auf Druck der USA) den Krieg erklärt, deshalb sind wir mitverantwortlich dafür, dass die Deutschen hungern müssen. Und jetzt möchten wir helfen, damit der Hunger ein Ende hat.”

Umgekehrt möchten jetzt viele Menschen in Deutschland den Haitianern helfen, nicht nur kurz-, sondern langfristig. Denn es wird zehn und mehr Jahre dauern, bis in Haiti wieder alles halbwegs aufgebaut ist.

Wir halten schon seit 20 Jahren Kontakt zu Haiti.
Unsere Mitglieder besuchen seit 1989 regelmässig Haiti - wir kennen Land und Leute von vielen Besuchen, von Ausstellungen und Begegnungen.

Nachstehend unsere Berichte, Geschichten und Erlebnisse aus Haiti.

Hartmut Goetze im Hafen von Port-Au-Prince (1966)

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