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Leonard Bernstein Spieluhr
Modern Art Object
"Light & Music Machine"

Im April 1990 schloß Leonard Bernstein seinen "Jahrhundertvertrag" mit der Deutschen Grammophon-Gesellschaft (Polygram). Dem Altmeister, den laut eigener Bekundung vor diesem Vertragsabschluß, nichts mehr überraschen könne, fehlten die Worte, als ihm DGG-Chef Holschneider (Polygram) eine Spieluhr schenkte, die "seine" berühmte Candide-Arie spielte. Doch nicht genug damit, sie bescherte dem Kettenraucher Lenny eine angezündete Zigarette nach der anderen.
Die anwesenden Reporter, allen voran der Londoner Starkritiker John Higgins, vergaßen ihre Fragen zu Vertragsbedingungen und finanziellen Details. Sie alle drängten sich um die musizierende Spieluhr, die fortan als "Lenny-Bernstein art-object, light & music machine" Super-Star auf allen New Yorker Parties war.
Lenny Bernstein sagte später, der Erfinder die-ser Spieluhr müsse ein noch verrückterer Kerl und ein noch größeres Genie als er selbst sein. Die Spieluhr schmückte fortan bis zu seinem Tode seinen Schreibtisch.

Voller Verzückung schaut sich Lenny Bernstein ein Geschenk des Künstlers Daniel W.Kühn aus Hamburg an

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